Spass & Arbeit pur auf Phillip Island
Die letzte Woche, war wohl bis jetzt ein der besten erfahrungen, die ich hier gemacht habe. Vor einer woche habe ich mich noch kein stueck fuer motorradsport interessiert und wer kennt schon den namen valentino rossi? all das aendert sich jedoch sehr schnell, wenn man mehrere tage alle moeglichen fanartikel, vom laetzchen bis zum flaschenhalter verkauft und dabei umgeben ist von 1000en Motorradfreaks. in dem kleinen staedtchen, in dem die innenstadt aus einer strasse besteht (die dafuer direkt runter zum strand fuehrt), hat man die letzten tage so gut wie kein auto mehr zu gesicht bekommen. dafuer hatte man immer das knattern der motorraeder im hintergrund. die arbeit war an sich nicht anstrengend. ab und zu hinter der kasse stehn und ansonsten durch den laden streifen, acht darauf haben, dass nicht geklaut wird und die kunden beraten. das freundliche gemuet der aussies hat viel dazu beigetragen, dass man recht oft ein kuerzeres oder auch mal etwas laengeres gespraech gefuehrt und somit ausreichend englischkenntnisse praktiziert hat. bin mittlerweile schon sehr stolz auf mich, weil mir sehr oft gesagt wird, das mein Englisch "very good" bis "wonderfull" ist :) Das einzig harte an dem Job waren die arbeitszeiten! an den 4 Tagen waehrend des Grand Prix hat unser Arbeitstag um 8 morgens begonnen und ging bis nachts um 11. Dabei hatten wir nur 2 mal ne halbe stunde pause. Dementsprechend taten unsere fuesse auch durchgehend weh.. Unsere unterkunft, die wir wegen den langen arbeitszeiten viel zu wenig geniessen konnten, war n richtiges ferienhaus, mit 2 baedern, richtigem wohnzimmer und allem luxus den man sich denken kann (zumindest nach 7 wochen hostelleben). Nur den letzten Abend, an dem unser laden dann um 6 schon geschlossen hat, konnten wir richtig auskosten. Zuerst sind wir da zur Pinguin Parade gefahren wo bei anbrechender Dunkelheite, die hoechstens 30 cm grossen tierchen aus dem wasser kriechen und ueber die duenen, etwas tollpatschig, zu ihren hoehlen wandern. sehr niedlich! nur meiner meinung nach etwas zu touristisch aufgemacht. die ham da echt kleine tribuenen am strand aufgebaut.. da kommt man sich dann eher vor wie im zoo und nich wie in freier natur.. danach wurden wir von unserem chef noch alle zum essen eingeladen. die chance hab ich natuerlich sofort genutzt, um endlich mal das heimische kanguru zu kosten!
Ne andere sehr lustige aktion war noch, als wir zu siebt im auto zurueck zu unserm haus gefahrn sind, 2 leute ham im kofferraum gesessen, und dann von der polizei angehalten wurden. da ist uns schon erst ma bisschen das herz in die hose gerutscht. das roch nach aerger. bloederweise hatten wir vergessen, dass wir hier nich im pingeligen deutschland, sondern im easy-going australien sind :) also, wurden nur paar personalien aufgenommen, der kofferraum kurz aufgemacht und n kurzes plaeuschchen mit den insassen gefuehrt. danach ham sie einfach nur gemeint, es gaebe ne verwahrnung und wir sollten nich mehr so weit damit fahrn und ham die kofferraumtuer wieder zu gehaun, ohne die beiden zum aussteigen zu bitten.. tss..
also denne, muss jetz ma weiter sind noch mit paar freunden verabredet!
bis bald!













